BMB 66/Bucketheads 62: Rebel Mission to Ord Mantell

Rebel Mission to Ord Mantell

Ob es Boba Fett in seiner Disney+ Serie auch nach Ord Mantell verschlägt? Mit dieser Bucketheads-BlueMilkBlues-Crossover-Folge wäret Ihr dafür jedenfalls bestens gewappnet. Kevin und Tobi blicken auf das von Brian Daley geschriebene Hörspiel „Rebel Mission to Ord Mantell“ von 1983 zurück.

Das Hörspiel vom Autor der Han Solo Trilogie und der OT Radio Dramas ist einer der ersten Versuche, die von Han Solo in „Das Imperium schlägt zurück“ erwähnte Begegnung mit einem Kopfgeldjäger auf Ord Mantell zu erzählen. Was darüber bekannt ist, wie wir heute darauf blicken und ob es sich lohnt, reinzuhören – das und mehr erfahrt Ihr hier (oder bei Bucketheads).

 


 

Shownotes:

  • Zu Bucketheads geht es hier
  • „Rebel Mission to Ord Mantell“, Teil 1 und Teil 2 auf YouTube
  • Mehr zum Kopfgeldjäger Cypher findet Ihr hier

 

1 Kommentar zu BMB 66/Bucketheads 62: Rebel Mission to Ord Mantell

  1. Tolle Folge, die mich wieder in Zeiten zurück versetzt hat, wo es noch keinerlei STAR-WARS-Inflation gab, sondern nur ganz seltene Gelegenheiten, Neues in diesem Universum von George Lucas zu entdecken! Dankeschön!
    Ich hab euer Werk komplett beim Spazieren gehört. Da der Weg eben keine Stunde lang war wie der Podcast, habe ich rund die Hälfte der Zeit durch Stehen an schönen Ecken und Zuhören verbracht 🙂 Das spricht für diese Folge.
    REBEL MISSION kenne ich schon lange, aber in meiner Kindheit und Jugend, als die 3 klassischen Filme liefen, da kannte ich es lange noch nicht und hätte es aufgrund der englischen Sprache nicht verstanden. Als ich es dann (vor 20 Jahren?) kennen lernte, war ich hin und weg! Ein toller Baustein des 80er-STAR-WARS – Kopfkino pur. Die Sprecher sind super, ich verband die imme rschon mit den Filmfiguren, auch die Alienstimme des Kopfgeldjäger ist mir stets eingebrannt geblieben – und die Blasterschüsse beim showdown, wo der eine wie eine Laserwaffe vom Volksfest klingt, aber genau das finde ich toll 🙂
    Das Hörspiel ist auch ein Quell für so manchen gut zu gebrauchenden Soundeffekt: Für meinen Fan-Edit von EPISODE 4 habe ich einige Sekunden davon verwendet. REBELL MISSION war also auch immer in meinem Bewußtsein für solche Sachen.
    Es ist ein Abenteuer unserer Helden, ich fand sie sind so umgesetzt, wie die klassischen Episoden sie für mich darstellen. Keine Parodie.
    Zwei Einschätzungen von euch teile ich nicht:
    1. Dieses Manöver mit den zwei X-Flüglern, um die Schilde zu verstärken, finde ich sogar sehr kreativ. Es ist immer einfach auf etwas anzuspielen, wie z.B. in IMPERIUM der Hinweis auf den Kopfgeldjäger auf Ord Mantell, es dann auch auszufüllen bedarf Phantasie und Einfühlungsvermögen. Und um Han und Luke wirklich als Top-Piloten darzustellen, mußte der Autor sich was einfallen lassen, was wir so noch nicht kannten, und das ist aus meiner Sicht gelungen.
    2. Leias vorgespielte Verführungskünste (über die sie als Figur und ihre Film-Darstellerin sicher verfügte – das wäre auch mal ein Thema die Fans dazu zu Wort kommen zu lassen, da würde wohl so mancher Zuhörer rot dabei werden, was für Wirkungen die jeweilige „sie“ auf die Fans hatte und hat 😉 – sind für mich in keinster Weise heutzutage fragwürdig. Das zeigt schon eher fragwürdig, wie geschlechtlos unsere heutige Welt sich zu geben hat, um bloß nicht durch sexuelle Bezüge aufzufallen. Da sollte mal wieder zurückgerudert werden: Leia ist eine Frau, Luke & Han Männer, die auch um sie buhlen (schon im ersten Film von 1977, wenn auch nur in geringerem Maße als in EPISODE 5). Es gehört zu unserem Leben dazu. Wie wären sonst u.a. auch die nachfolgenden STAR-WARS-Fan-Generationen entstanden? Da gehört auch mal die Anziehungskraft und Verführung durch die Geschlechter dazu. Ich halte es für sehr problematisch, nur Gewalt (KRIEG der Sterne / Star WARS) zur Unterhaltung einzusetzen (diese Art Film soll ja unterhalten), und das Sexuelle, sollte es auch nur um den angetäuschten Versuch einer Verführung gehen, als Abartig in STAR-WARS oder sonstigen Bereichen unserer Welt zu sehen. Am Übelsten finde ich – selbst auch Fan von Horoorfilmen nach meinem Geschmack – wenn eben „Fans“ von Slashern das Abschlachten von Menschen voll begeisterungsfähig aufnehmen, aber jeden Akt von Liebe und Sex als abstoßend dabei finden. Es gehört eben beides zu unserem Leben dazu: Neben dem Alltag auch Momente der Herausforderung und Gewalt, aber genauso Liebe und Sexualität. Und das war von Anfang an im KRIEG DER STERNE: 1977: „Sie ist wunderschön!“ – und einer der Beweggründe für Luke in die Schlacht zu ziehen. Februar 1978 (als der erste Film in Deutschland ins Kino kam) der allererste STAR-WARS-Roman nach dem Filmroman: „Splinter of the Mind’s Eye“ = „Die neuen Abenteier des Luke Skywalker“ = „Skywalkers Rückkehr“ – das sollte eigentlich die filmische Fortsetzung des ersten Kinofilms werden, dazu wurde der Roman geschrieben. Darin ist auch eine Szene zwischen Luke und Leia, die die körperliche Anziehung der Beiden toll und zugleich STAR-WARS-naiv beschreibt!
    Oder das Buhlen der Männer in EPISODE 5 um Leia, ihr Wolkenstadt-Outfit samt Frisur (bei mir war’s aber eher ihr Schneeanzug:) und „Sklavin Leia“ (!) in EPISODE 6 ist doch auch nichts anderes. Und in den frühen Comics kommt die Körperlichkeit und ihre Wirkung auf die jeweiligen Figuren und auch Fans nicht zu kurz. Also, man muß – ja sollte auch gar nicht rot bei solchen Sachen werden oder sich ertappt fühlen, es ist menschlich und lernen damit umzugehen ohne Schaden zu erleiden, geht doch erst, wenn gezeigt wird, daß es diese Anziehung und Wirkungsweisen gibt, man allerdings respektvoll damit umgehn muß. Und das zeigen die frühen STAR-WARS-Filme und Romane: Die Guten spielen oder leben damit, jedoch kennen sie ihre Grenzen und schaden dem anderen nicht damit. Bei den Bösen ist das anders, und muß auch anders sein, damit man sieht, es gibt Unterschiede und man solle doch wie die Guten handeln. Das ist STAR WARS in seiner reinen Kultur. Die neuen STAR-WARS-Umsetzungen sind sich dessen in Teilen oder gänzlich nicht bewußt (meine ich so zu erkennen).
    Übrigens: Auch in der alten, kultigen „BUCK ROGERS“-Serie (1979 – 1981) sorgt Darstellerin Erin Gray als Wilma und der nicht weniger attraktive männliche Hauptdarsteller Gil Gerard immer wieder zu solch sexuell anziehenden Momenten und Szenen, die dann ganz im Stile vom alten STAR WARS jugendgerecht aufgelöst werden. Aber diese Momente und Szenen sind da und das ist gut so.
    Mein Wort zum Sonntag: Wenn ihr trotz all dem solche Szenen um Liebe und sexueller Anziehung nicht in STAR WARS sehen wollt, dann ist mein Fan-Edit nix für euch! Bis zum Sommer 2022, wenn ich ihn mal vorführen möchte, könnt ihr ja noch in euch gehen 🙂
    Ansonsten habt ihr meiner Meinung nach alles gut gemacht in diesem Podcast um REBELL MISSION TO ORD MANTELL!
    Grüße aus Oberfranken!
    BERND DÖTZER

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