BMB 47: Duel of the Fates

Blue Milk Blues Star Wars Podcast

Christoph von Star Wars Union ist zurück. Wir besprechen den geleakten Episode IX Entwurf namens Duel of the Fates von Colin Trevorrow und Derek Conolloy. Dabei beleuchten wir kurz die verschiedenen Versionen sowie die zeitliche Einordnung der Entwürfe, fassen dann die mutmaßliche Erstfassung zusammen – und reden schließlich ausführlich über unsere Eindrücke.

Wir sprechen über Schauplatz-Entscheidungen, Worldbuilding und natürlich auch ganz oft über The Rise of Skywalker. Neben Spekulationen über die Zukunft von Rey & Co und schönen Bildern von Han und Leia beim Grillen, erfahrt Ihr auch, was die Sequel-Trilogie mit einem Flug von Los Angeles nach San Francisco gemein hat. Allein das ist es schon wert reinzuhören.

 


 

Shownotes:

 

2 Kommentare zu BMB 47: Duel of the Fates

  1. Hi Tobi, toll, daß du nun schon Folge 47 produziert hast! Ich habe jetzt die ersten 45 Minuten gehört, und weil es da zum Ende hin auch darum ging, warum Coruscant in der von J.J. Abrams verfilmten EPISODE 7 nicht berücksichtigt wurde, sondern Hosnien Prime als neuer Regierungsplanet vorgestellt und dann zerstört wurde, und warum vieles als Kopie von EPISODE 4 empfunden werden kann – hier der vereinfachte Gedanke von mir: Lucasfilm und Disney wollten in ihrem ersten gemeinsamen STAR-WARS-Film vielleicht vermeiden, daß auf der Leinwand etwas zerstört wird, was man symbollastig mit George Lucas vergleichen könnte. Also, wenn Coruscant zerstört würde, hätten Fans das so interpretieren können, daß Disney nun aller Welt zeigt, nichts mehr auf George Lucas zu geben und ihm bildlich aus seinem Werk schießt. Und da das für alles gilt, was vor EPISODE 7 existierte, hat man erst mal möglichst alles Alte ausgeklammert (dies gilt auch für Luke – und wenn man schon Han sterben läßt, dann muß er allerdings die EPISODE auch dominieren). Dazu kommt aber noch meine Überzeugung, daß Disney und Lucasfilm einfach Angst vor den erwartungsvollen Fans hatten und sie nicht wußten, was sie anstellen sollten, um die Saga weiter zu erzählen. Also warum dann nicht die alte aber über alles erhabene und weltweit kultauslösende, positive Geschichte Nr. 4 im neuen Gewand erzählen? Und EPISODE 7 wurde die Mischung aus beidem (altes möglichst nicht erwähnen + eine Neuerzählung von E4), was allerdings schon das Ende vom „STAR WARS“-Episodenbauplan bedeutete, wie man ihn kannte: starke und einzigartige Charaktere in einer frischen, phantasiereichen und dramaturgisch fesselnden epischen Geschichte, die ihresgleichen in der Filmlandschaft sucht.
    Nette Grüße aus Oberfranken!

    1. Hi Bernd,
      Schön von Dir zu hören! 😊 Ja, Coruscant zu zerstören war ihnen da wahrscheinlich tatsächlich zu heikel. Das mit dem das-Alte-Ausklammern betrifft natürlich auch ganz besonders die Prequels. Ob man hier auf die alten Fans geschielt hat, denen die Prequels schon nicht gefallen haben? Immerhin heißt der erste Satz in Force Awakens ja auch „This will begin to make things right“ – das war schon eine selbstbewusste Ansage. Was die Epik angeht, bin ich ganz bei Dir. Darum geht es gegen Ende der Folge auch nochmal, denn mir hat ein bisschen die epische Tiefe gefehlt bei dem Trevorrow Entwurf.

      Viele Grüße
      -tobi

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